Theorien der Gegenwartskunst

Theorien der Gegenwartskunst

Das Blockseminar gibt einen Überblick über maßgebliche Theorien und Modelle, die den Diskurs der Gegenwartskunst seit 1960 geprägt haben und prägen. Gemeinsam behandeln wir „klassische“ und jüngere Ansätze, die sich beispielsweise an Kritischer Theorie, Psychoanalyse, Strukturalismus, Poststrukturalismus, feministischen Kritiken der Kunst und visuellen Kultur, Medientheorie, Postkolonialen Studien, Queer Theory und Dekolonisierung orientieren. Ziel ist nicht nur die Orientierung innerhalb der vielfältigen Methoden und Bezugssysteme von Kunstkritik und -geschichte, sondern auch die kritische Auseinandersetzung mit den entsprechenden Modellen. Bei der eingehenden Lektüre exemplarischer Texte von Autor*innen wie Ariella Aïsha Azoulay, Benjamin Buchloh, Judith Butler, Huey Copeland, Douglas Crimp, Hal Foster, Michael Fried, David Getsy, Branden Joseph, Rosalind Krauss, Laura Mulvey, Chika Okeke-Agulu, Griselda Pollock, Paul B. Preciado, Irene Small oder Hito Steyerl soll es daher um die Klärung der theoretischen Grundlagen, aber auch um die diskurspolitische Situierung, politischen Implikationen und mögliche blinde Flecken gehen.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung mit zwei ganztägigen Präsenzterminen und zwei halbtägigen Onlineterminen zur Vor- und Nachbereitung sowie einer kurzen Einführungsveranstaltung zu Beginn des Semesters statt.