Wir lesen einen Querschnitt von AutorInnen und diskutieren viel.
Der Kurs gibt einen Einstieg in feministische Theorie, in Gender- und Queer-Theory und setzt keine Vorkenntnisse voraus.
Warum denken wir so wie wir denken? Durch welche Brille sehen wir die Wirklichkeit als (vorwiegend) westlich-privilegierte Personen?
Ein Schwerpunkt des Seminars liegt bei Schlüsseltexten des Second-Wave-Feminism und dessen Neudefinition/Weiterentwicklung in weiblicher Schrift (ecriture feminine) und Sprache.
Aber auch künstlerische Produktions- und Aktionsweisen, sowie Queere- und Camp-Ästhetiken und ihre Geschichte sind Thema des Seminars.
Sensibilisierung und Textverständnis entstehen durch gemeinsames Lesen. Ein weiteres Anliegen wird sein, außereuropäischen, bzw. nicht- angloamerikanischen Stimmen Raum zu geben.
Die Texte stammen von Valerie Solanas, Julia Kristeva, Helene Cixous, Judith Butler, Donna Haraway, Angela Davis, Sarah Amend, Fatima Mernissi, Gloria Anzaldua, Emmanul Beaubatie, Patrisse Khan-Cullors und anderen.
Die Sprache der Kurses wird vorwiegend Deutsch sein, daher ist ein gutes Lese- und Hörverständnis Voraussetzung, wir lesen aber auch einige Texte auf Englisch. Referate, Texte und Diskussionsbeiträge können auch auf Englisch gehalten beziehngsweise abgegeben werden.