Zur Theorie des Weiblichen: reale und fiktive Gesellschaftskonstruktionen

Zur Theorie des Weiblichen: reale und fiktive Gesellschaftskonstruktionen

"Trotz aller Anfeindungen ist es nicht möglich, hinter die Erkenntnisse der Matriarchatsforschung zurückzugehen, die uns eine wohlausgewogene, gender-egalitäre, grundsätzlich friedfertige Gesellschaft erschlossen hat. Matriarchale Gesellschaften kommen ohne die menschen- und lebensverachtenden Vorgänge von Eroberungskrieg und Herrschaft aus. Darum bin ich der Überzeugung, dass ihr Wissen im Ringen um eine humane Welt dringend gebraucht wird." -- Dr. Heide Goettner-Abendroth
In order to gain a critical understanding of the theoretical basis of our society as it is today, patriarchy, it is necessary to understand what came before: matriarchy. Matriarchal patterns are of significant importance for both present and future societies. We will examine matriarchal societies still existing (such as the Mosuo in China, the Ainu of Japan or the Bantu and Ashanti peoples in Africa) as well as look at matriarchies in myths, fairy tales and art in order to explore and possibly construct a theory of the feminine.
Um eine kritisches Verständnis unserer Gesellschaft wie sie jetzt ist – ein Patriarchat – zu erlangen, ist es notwendig zu verstehen was davor kam: das Matriarchat. Matriarchale Mustern sind von dringlicher Wichtigkeit für heutige und zukünftige Gesellschaften. Wir untersuchen existierende Matriarchate wie die Mosuo in China, die Ainu in Japan und die Bantu und Aschanti in Afrika an sowie Matriarchate in Mythologien, Märchen und in der Kunst, um eine mögliche Theorie des Weiblichen zu konstruieren.
Die Unterrichtssprache und die Unterlagen sind Deutsch und Englisch. The discussion and the reading materials will be in German and in English.