Wo bleibt die Moral? Die ethisch-moralische Verantwortung von KünstlerInnen

Wo bleibt die Moral? Die ethisch-moralische Verantwortung von KünstlerInnen

Wo bleibt die Moral?
Die ethisch-moralische Verantwortung von KünstlerInnen im aktuellen gender-philosophischen Kontext und im Spiegel der Philosophie-Geschichte

Das Seminar widmet sich dem höchst aktuellen Themenkomplex der moralischen Verantwortung von Kunstschaffenden.

Lange waren KünstlerInnen diejenigen, die der bürgerlichen Moral einen Strich durch die Rechnung machten und sich Freiheiten erlaubten. Andererseits wurde dies von Ihnen geradezu erwartet.

Demgegenüber steht die Annahme, dass KünstlerInnen das moralische Gewissen eines Landes ausmachen, dass Kunst- und Kulturschaffende Seismographen der Gesellschaft sind und daher als erste auf freiheits- und demokratie-beschränkende Maßnahmen reagieren müssten.

Die Frage, wie man z.B. als KünstlerIn in den USA auf Trump Bezug nimmt, gehört ebenso hierher wie ein Überblick auf gesellschaftskritische Texte aus Ethik- und Moralphilosophie.

Ein Basistext ist Nietzsches Jenseits von Gut und Böse: Zur Genealogie der Moral,

zum weiteren Lektüre-Kanon gehören:

Theodor W. Adorno, Minima Moralia
Annika Thiem, Unbecoming Subjects: Judith Butler, Moral Philosophy, and Critical Responsibility
Kimberly Drake, Critical Insights, Literature of Protest

Das Seminar setzt nichts, außer Freude am Denken und Diskutieren, voraus.

Ein Reader wird zu Semesterbeginn online gestellt.

Als Inspiration zum Thema sei der folgende Link empfohlen:
http://hyperallergic.com/307456/can-anti-trump-artists-make-protest-art-great-again/